Wie lässt sich sogenannter „home grown terrorism“ durch Projekte von Akteuren der Zivilgesellschaft verhindern?

Ein Podcast von Henrik Holst

Die Anschläge von Brüssel und Paris wurden von Tätern geplant und ausgeführt, die in den europäischen Großstädten aufgewachsen sind und sich auch dort radikalisiert haben. Um diesen sogenannten „home grown terrorism“ zu bekämpfen, sind eine Reihe zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Präventionsarbeit eingebunden. Dabei sind einige Projekte vor allem in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit tätig. Andere Projekte versuchen allerdings auch, Jugendliche durch Beratung zum Ausstieg aus der extremistischen Szene zu bewegen. Auch Rückkehrer aus den Kampfgebieten in Syrien und dem Irak werden hierbei betreut.

In dieser Folge, wollen wir von drei Berliner Organisationen erfahren, wie sich Radikalisierung verhindern lässt. Wie geht ihrer Meinung nach die islamistische Szene vor? Wer ist dafür besonders anfällig? Und wie schätzen sie die Bedrohungslage in Berlin ein?

Wir haben uns mit Ender Çetin, dem Gemeindevorsitzenden der Şehitlik-Moschee in Neukölln, Thomas Mücke, dem Mitbegründer des Violence-Prevention-Networks, und Götz Nordbruch, Co-Geschäftsführer des Vereins ufuq.de, über deren Arbeit unterhalten.

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